Eingangs einige Wetterweisheiten für den Oktober, analysiert von donnerwetter.de

 

Wie der Oktober, so auch der Winter

 

Mit dem Oktober setzt sich endgültig der Herbst durch. Einige der Bauernregeln

für den Oktober versuchen einen weiten Ausblick in die kalte Jahreszeit. Der Donnerwetter .de- Meteorologe Michael Klein hat sie sich näher angeschaut.

 

"Oktober rauh - Januar flau" - "Ist der Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter drein, ist er aber nass und kühl, mild der Winter werden will."

Es gibt tatsächlich einen Zusammenhang zwischen kaltem Oktober und warmem Januar. Entscheidend dafür ist wahrscheinlich die Ausgangssituation für die Winterwetterlage. Ist der Oktober um mindestens 1,5 Grad zu kalt, dann wird der Winter höchstwahrscheinlich zu warm. Ist der Oktober zu warm, dann ist mit 90 Prozent Wahrscheinlichkeit ein zu kalter Winter zu erwarten. Erklärung: Gibt es im Oktober häufig Hochdruckwetterlagen, dann meist auch im Januar. Allerdings sorgen sie dann nicht wie im Herbst für Sonne, sondern für Kälte.

 

Oktoberhimmel voller Sterne haben warme Ofen gerne. "

Diese "Weisheit" trifft in der gesamten kalten Jahreszeit zu und lässt sich durch einfache Physik erklären: 

In sternenklaren Nächten kühlen sich Boden und Luft stärker ab als bei einem bedeckten Himmel. Wolken bremsen die Abstrahlung der Wärme in den Weltraum. Zudem werden im Oktober die Nächte länger und somit verkürzt sich die Zeit der Erwärmung durch die Sonne. Nachts kann schon Frost auftreten.

 

"Wenn Simon und Judas (28.10.) vorbei, ist der Weg dem Winter frei."

In den letzten Oktobertagen sinkt die mittlere Lufttemperatur rasch ab. Die letzten Blätter fallen und das Quecksilber nähert sich der Null-Grad-Marke. Nachts gibt es häufig Frost und der erste Schnee fällt.

(pm/sts)

 

Quelle: Lausitzer Rundschau, 30.09.2006 

 

 

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Wetterregeln für den Monat Oktober

 

 

Wenn Simon und  Juda (28. Oktober) vorbei,

rücket der Winter herbei.

 

Ist der Oktober kalt und klar,

erfrieren die Raupen fürs nächste Jahr.

 

Zu Ende Oktober Regen,

bringt ein fruchtbares Jahr zuwegen.

 

Sankt Wolfgang Regen (31. Oktober),

verspricht ein Jahr voller Segen.

 

 

Regen an Sankt Remigius (1.Oktober)

bringt für den ganzen Mond Verdruss.

 

Oktoberwind - glaube es mir –

verkündet harten Winter dir.

 

Hält der Oktober das Laub,

wirbelt zu Weihnachten Staub.

 

Oktoberhimmel voller Sterne hat warme Öfen gerne.

 

Wie im Oktober die Regen hausen,

so im Dezember die Winde sausen.

 

Warmer Oktober bringt fürwahr einen sehr kalten Februar.

 

Ist der Oktober kalt, macht er dem Raupenfraß halt.

 

Oktober und März gleichen sich allerwärts.

 

Regnet's an Sankt Dionys (9. Oktober),

regnet's den ganzen Winter gewiss.

 

Nichts kann mehr vor Raupen schützen

als Oktoberreif in Pfützen.

 

Späte Rosen im Garten lassen den Winter noch warten.

 

Dies ist ein hartes Winterzeichen,

will's Laub nicht von den Bäumen weichen.

 

Oktobergewitter sagen beständig,

der kommende Winter wird wetterwendig.

 

Im Oktober der Nebel viel,

bringt im Winter der Flocken Spiel.

 

Hedwig und Gallus (15. Oktober) machen das schöne Wetter alle.

 

Auf St.-Gallen-Tag (16. Oktober) muss jeder Apfel in seinen Sack.

 

Bringt der Oktober viel Frost und Wind,

so sind Januar und Februar lind.

 

Wer an Lukas (18. Oktober) Roggen streut,

es im Jahr drauf nicht bereut.

Fällt im Wald das Laub sehr schnell,

ist der Winter früh zur Stell'.

 

Sankt Ursulas Beginn 21. Oktober) zeigt auf den Winter hin.

 

Durch Oktobermücken lass dich nicht berücken.

 

Wenn's dem Severin (23. Oktober) gefällt,

bringt er mit die erste Kält'.

 

Ist der Oktober warm und fein,

kommt ein scharfer Winter drein.

Ist er aber nass und kühl,

mild der Winter werden will.

 

Wenn Buchenfrüchte geraten wohl,

Nuss- und Eichbäume hängen voll:

so folgt ein harter Winter drauf

und fällt der Schnee zuhauf.

 

Kommt die Feldmaus in das Dorf,

so kümmre dich um Holz und Torf.

 

Simon und Juda (28. Oktober), die zwei, führen oft Schnee herbei.

 

Hat der Has' ein dichtes Fell,

so kümmre dich um Brennholz schnell.

 

Fällt der erste Schnee in den Schmutz,

vor strengem Winter kündet er Schutz.

 

An Sankt Wolfgang (31. Oktober) Regen

verspricht ein Jahr voller Segen.

 

Regen an Sankt Remigius (1. Oktober)

bringt für den ganzen Mond Verdruss.

 

Oktoberwind - glaube es mir –

verkündet harten Winter dir.

 

Hält der Oktober das Laub,

wirbelt zu Weihnachten Staub.

 

Oktoberhimmel voller Sterne

hat warme Öfen gerne.

 

Wie im Oktober die Regen hausen,

so im Dezember die Winde sausen.

 

Warmer Oktober bringt fürwahr

einen sehr kalten Februar.

 

 

Ist der Oktober kalt,

macht er dem Raupenfraß halt.

 

Oktober und März gleichen sich allerwärts.

 

Regnet's an Sankt Dionys (9. Oktober),

regnet's den ganzen Winter gewiss.

 

Nichts kann mehr vor Raupen schützen

als Oktoberreif in Pfützen.

 

Späte Rosen im Garten

lassen den Winter noch warten.

 

Dies ist ein hartes Winterzeichen,

will's Laub nicht von den Bäumen weichen.

 

Oktobergewitter sagen beständig,

der kommende Winter wird wetterwendig.

 

Im Oktober der Nebel viel, bringt im Winter der

Flocken Spiel.

 

Hedwig und Gallus (16. Oktober) machen das schöne Wetter alle.

 

Auf St.-Gallen-Tag (16. Oktober)

muss jeder Apfel in seinen Sack.

 

Bringt der Oktober viel Frost und Wind,

so sind Januar und Februar lind.

 

Wer an Lukas (18. Oktober) Roggen streut,

es im Jahr drauf nicht bereut.

 

Ist der Oktober freundlich und mild,

ist der März dafür rauh und wild.

 

Fällt im Wald das Laub sehr schnell,

ist der Winter früh zur Stell'.

 

Sankt Ursulas Beginn (21. Oktober)

zeigt auf den Winter hin.

 

Durch Oktobermücken

lass dich nicht berücken.

 

Wenn's dem Severin (23.Oktober)gefällt,

bringt er mit die erste Kält'.

 

Ist der Oktober warm und fein,

kommt ein scharfer Winter drein.

Ist er aber nass und kühl,

mild der Winter werden will.

 

Wenn Buchenfrüchte geraten wohl,

Nuss- und Eichbäume hängen voll:

so folgt ein harter Winter drauf

und fällt der Schnee zuhauf.

 

Kommt die Feldmaus in das Dorf,

so kümmre dich um Holz und Torf.

 

Wenn im Oktober man abends die Schafe

mit Gewalt muss forttreiben,

so soll dies Regen und Schnee bedeuten.

 

Simon und Juda (28. Oktober), die zwei,

führen oft Schnee herbei.

 

Hat der Has' ein dichtes Fell,

so kümmre dich um Brennholz schnell.

 

Fällt der erste Schnee in den Schmutz,

vor strengem Winter kündet er Schutz.

 

An Sankt Wolfgang (31. Oktober) Regen

verspricht ein Jahr voller Segen.

 

 

 

 

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