Bauern- und Wetterregeln für den Monat Mai

 

 

 

   

Wie viel Sonnenschein bringt der Mai?

 

Während der April eher für wechselhaftes Wetter steht, gilt der Mai als wahrer Wonnemonat mit Sonnenschein, milden Temperaturen und dem Ende des Winters. Auch die alten Wetter-Weisheiten beschreiben in diesem Monat vor allem den Wechsel zum Sommer.

 

Ehe nicht Pankratius, Servatius und Bonifazius (12. bis 14. Mai) vorbei, ist nicht sicher vor Kälte der Mai.

 

Auch im Mai kann es noch zu starken Kälteeinbrüchen kommen, wenn auch das oft warme Wetter darüber hinwegtäuschen mag. "Tatsächlich fallen gerade im Zeitraum um den 12. bis 14. Mai häufig die Temperaturen rapide ab, wodurch es in den Tälern Bodenfrost und in den Höhenlagen sogar Schneeschauer geben kann", sagt Michael Klein vom Wetterservice Donnerwetter.de. Die Bodenfrostwahrscheinlichkeit liege in Deutschland immerhin bei 30 Prozent.

 

Nordwind im Mai bringt Trockenheit herbei. 

Eine Regel, die für uns in Deutschland fast immer und zu jeder Jahreszeit gültig ist, da eine Luftströmung aus dem Norden meist trockene Luftmassen zu uns führt. Die Besonderheit im Mai, die wahrscheinlich zur Entstehung der Regel betrug: 

Erstmals können sich Hochdruckgebiete tagelang halten und so die Windrichtung für längere Zeit bestimmen. Die Temperaturen steigen auf bis zu 20 Grad.

 

St. Urban (25. Mai) gibt der Kälte den Rest, wenn Servatius noch was übrig lässt. 

Vor allem für Bauern war und ist diese Weisheit eine Faustregel, bis zu welchem Zeitpunkt noch mit Nachtfrösten gerechnet werden muss. 

Laut Statistik treten sie ab Ende Mai nur noch selten bei Kaltlufteinbrüchen in ungünstigen Lagen auf. (pm/sts)

 

Quelle: Lausitzer Rundschau, 25.04.2009

 

 

 

 

 

Wetterregeln für den Monat Mai

 

 

Marienfrost Blüten und

Früchten das Leben kost‘.

 

Mai, kühl und nass,

füllt dem Bauern Scheu’n und Fass.

 

Nesseln wachsen im Mai ohne Saaten,

ohne Pflug und ohne Spaten.

Kühler Mai bringt allerlei,

gut Geschrei, Gras und Heu.

 

Sind der Maikäfer und Raupen viel,

steht eine reiche Ernte am Ziel.

Abendtau und Kühl‘ im Mai

bringen Wein und vieles Heu.

 

Wenn es am Pankratius (12.5.) friert,

bist du ruiniert.

Also pflanze nie vor der

kalten Sophie (15.5.)

 

Mairegen auf die Saaten,

dann regnet es Dukaten.

 

Regnet es an Pfingsttag,

dann bringt es Plag‘.

 

Lein, gesät an Esthern (24. Mai),

wächst am allerbesten.

 

Scheint am Urbanstag die Sonne (25. Mai),

so gerät der Wein zur Wonne.

Wer Hafer sät im Mai,

der  hat viel Spreu.

 

Steht im Mai der Wind aus Süden,

ist uns Regen bald beschieden.

 

Wenn im Mai die Wachteln schlagen,

läuten sie von Regentagen.

 

Nordwind im Mai

bringt Trockenheit herbei.

 

Der Mai bringt Blumen dem Gesichte,

aber dem Magen keine Früchte.

 

Ist es klar an Petronell (31. Mai),

messt den Flachs ihr mit der Ell‘.

 

Wenn´s regnet am Jakobitag (3. Mai),

ein fruchtbar jahr ihm folgen mag.

 

 

 

 

 

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